Im Planspiel der Arbeiterkammer setzte sich die Klasse mit den Arbeitsbedingungen vergangener Zeiten auseinander, am Beispiel einer
Wiener Ziegelfabrik. Sie schlüpften für einen Vormittag in die Rollen von Arbeiterfamilien, die von der Gunst des Fabrikbesitzers und den Entscheidungen des Monarchen abhängig waren. Ziel des Spiels war es, möglichst viel Kapital in Form von Punkten zu erreichen – gar nicht so einfach, wenn das Gehalt oft kaum für die lebensnotwendige Nahrung und Unterkunft ausreichte! Da wurde im „Wirtshaus“ heftig diskutiert, bei der Arbeit gestreikt und mit den Entscheidungsträgern verhandelt, um bessere Bedingungen zu erreichen. Manchmal genügten auch reine Worte nicht mehr… Trotz der fiktiven tristen Situation hatten die Schüler:innen viel Spaß und gingen ganz in ihren Rollen auf.





