Beim Treffen der Gender-/Diversitysprecher:innen der Oberstufe setzten wir uns mit der Lebensgeschichte von Leopoldine, später Leopold, Zahn auseinander – ein Kind, das von 1904-1907 das Mädchengymnasium Rahlgasse besucht und 1910 anonym das „Tagebuch einer männlichen Gymnasiastin“ veröffentlicht hat. Leopoldine/Leopold ist 1890 in Wien mit Variationen der Geschlechtsmerkmale geboren und bespricht im Tagebuch nicht nur den Schulalltag an der Rahlgasse, sondern auch die „Metamorphose“, wie es im Tagebuch heißt. Damals gab es noch ganz andere oder noch keine Begriffe für Intergeschlechtlichkeit. Ein besonderer Dank geht an Clara Hartmann, Lili-Elbe-Bibliothek (https://lili-elbe.de/), die uns nicht nur auf den Sensationsfund aufmerksam gemacht hat, sondern auch den Wikipedia-Eintrag zu dem später bekannt gewordenen Kunsthistoriker* (https://de.wikipedia.org/wiki/Leopold_Zahn) verfasst hat!


